3.
Technikmuseum Ludwigsfelde
Sommersemester 2005
bei Prof. K.-H. Winkens, Prof. M. Loeffler
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Technikmuseum Ludwigsfelde
Aufgabenstellung
Im ehemaligen Bahnhofsgebäude des Ortes Ludwigsfelde, dessen größter Wirtschaftszweig zu DDR-Zeiten aus der Produktion der IFA-W50 LKWs bestand, befindet sich heute ein Technikmuseum. Dieses Museum soll nun erweitert werden, um eben diese und andere dort hergestellte Fahrzeuge auszustellen. Hierfür stehen die Fläche zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem ehemaligen Wärterhaus und der Bahnhofsvorplatz zur Verfügung.
Städtebauliches Konzept
Die Bahnstrecke und die angrenzende Sraße erzeugen in dem dünn bebauten Gebiet um das Museum eine starke horizontale Richtung, die nahezu an ihm vorbei führt. Um dies zu brechen, wird zwischen dem Bahnhofs- und dem Wärtergebäude eine vertikal gegliederte Struktur eingefügt, die zudem durch die Vergrösserung und Zusammenfassung der Gebäude mehr Dominanz erzeugt.
Das Gebäude
Aus der Anzahl und den Maßen der auszustellenden Fahrzeuge entstand die Idee, sie in seperaten "Rahmen" zu präsentieren. Diese Rahmen sind versetzt übereinander angeordnet und nehmen mit ihren Kanten die Fluchtlinien der zwei Gebäude auf. Die entstehenden Freiräume zwischen den Rahmen werden mit einer Stahl-Glas Konstruktion eingefasst, um das neue Gebäude zu schließen und zu belichten. In den zwei Fugen zwischen den Gebäuden liegen jeweils Treppen und Aufzüge, um die Behindertengerechtigkeit des Museums zu gewährleisten. Die Betonrahmen können direkt mit den Informationen zu den in ihnen ausgestellten Fahrzeugen bedruckt werden, dies sorgt für eine klare Struktur ohne unnötige Aufsteller. An der Außenseite des Gebäudes werden sie mit dem zerstückelten Bild eines IFA-W50 LKWs bedruckt, welches die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht und den Inhalt des Museums andeutet.
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